Ein Braunschweiger Kessel Buntes Print E-mail
Thursday, 06 July 2006 16:49
Ein Jahr nach dem NPD-Aufmarsch

Diskussion//Information//Rückblicke//Aussichten

 

Die etwas andere Kundgebung:

 

* Infostände verschiedener Gruppen aus dem Bündnis

 

* Redebeiträge: Bündnis gegen Rechts, Detlef Kunkel (IG Metall), Helmut Kramer, Beitrag zu den Klagen gegen den Polizeieinsatz

 

* Musik & Kultur: Hartmut El Kurdi, Reimheit Crew (HipHop), Graffiti-Wand, Thorsten Stelzner, Kulturgruppe des DGB, Saz-Gruppe von DIDF, Andy Bermig ...

 

* Ausstellungen: Rechte Jugendkulturen, Dokumentation zum 18.06.05 ...

 

* Kinderprogramm: Hüpfburg, Schminken, Maltrommel ...

 

Sonntag, 18. Juni 2006

13-17 Uhr auf dem Kohlmark Braunschweig

 

 Veranstalter: Bündnis gegen Rechts

In den letzten Monaten ist es in Braunschweig zu einer Zunahme rechter Überfälle, Anschläge und Aktivitäten gekommen. Faschistische Gruppen und Organisationen, allen voran die NPD, versuchen in der gesamten Region weiter Fuß zu fassen.enau ein Jahr ist es jetzt her, dass die NPD durch Braunschweig marschierte. Tausende Menschen gingen damals auf die Straße um den Aufmarsch zu stoppen.

Spontan wurden immer wieder Straßen und Plätze blockiert. Nur mit einem gewaltigen Aufgebot gelang es der Polizei den Nazis die Route freizumachen. Tausende zeigten, dass sie nicht bereit sind es hinzunehmen, dass Nazis ungestört marschieren können.

Der Polizeieinsatz hat im Nachhinein für öffentliche Empörung gesorgt. Es gab große Diskussionsveranstaltungen, unzählige Zeitungsartikel, Anfragen und Anhörungen im Landtag und die Forderungen nach politischen und personellen Konsequenzen bei den Verantwortlichen. Das Innenministerium stellte sich hinter den Polizeieinsatz und verteidigte ihn als angemessen und gerechtfertigt.

Ein Jahr ist seit dem vergangen und wir wollen den Jahrestag zum Anlaß nehmen, um auf das Geschehene zurückzublicken und aufzuzeigen, was seit dem geschehen ist. Wir wollen deutlich machen, dass Widerstand gegen Faschismus und Rassismus alltäglich notwendig und gerechtfertigt ist. Gemeinsam mit Euch allen, wollen wir am 18. Juni 2006 ein Signal gegen Rechts setzen und zeigen, dass wir auch in Zukunft den Nazis nicht die Straße überlassen werden.