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"SPD stellt im Landtag unangenehme Fragen zum 'Braunschweiger Kessel'" |
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Friday, 17 November 2006 22:10 |
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Braunschweiger Zeitung vom 18.11.2006 : "Gab es die Anweisung, der NPD den Marsch durch die Stadt um jeden Preis zu gewährleisten? ... Für die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag ist die
Aufarbeitung der NPD-Demonstration in Braunschweig am 18. Juni 2005
noch nicht beendet. Nachdem auch das Oberlandesgericht den
Braunschweiger Kessel für rechtswidrig erklärte, will der
Braunschweiger SPD-Abgeordnete Klaus-Peter Bachmann am Montag im
Landtag fragen: Welche Konsequenzen zieht die Landesregierung aus der
Rechtswidrigkeit des Braunschweiger Kessels? ... Diese Fragen stellen Bachmann und andere SPD-Abgeordnete, darunter der innenpolitische Sprecher Heiner Bartling:
Welche
Lehren und inhaltlichen, personellen Konsequenzen zieht die
Landesregierung aus der eklatanten Rechtswidrigkeit des Braunschweiger
Kessels?
Wird bei künftigen gleichgelagerten Situationen ein
grundsätzliches Umdenken der Polizeiführung erfolgen mit der Folge,
dass die Gegendemonstranten einer angemeldeten und genehmigten
NPD-Demonstration künftig nicht mehr von vornherein als polizeiliche
Störer angesehen werden?
Gab es die Anweisung aus der Spitze des
Innenministeriums, die ungestörte Durchführung der NPD-Demonstration
Braunschweig um jeden Preis zu gewährleisten?
Warum wurde dabei
in Kauf genommen, der Versammlung der NPD-Gegendemonstranten das
Grundrecht auf Versammlungsfreiheit abzusprechen?"
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