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Pressemitteilung der DGB-Jugend zum Brandanschlag |
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Thursday, 13 April 2006 19:00 |
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Brandanschlag mit rechtsextremen Hintergrund auf den Treff der Gewerkschafts- und Naturfreundejugend in Braunschweig
In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 10. April wurde auf den „Jugendtreff" der Gewerkschaftsjugend, der sich in einem Wohnhaus neben dem Gewerkschaftshaus in der Wilhelmstr. 6 befindet, ein Brandanschlag verübt.Dass bei dem Brand keine Menschen zu Schaden gekommen sind und dass der Sachschaden mit ca. 8000 Euro relativ gering ausgefallen ist, ist dem frühen Entdecken der Flammen durch mehrere Personen zu verdanken.
Mittlerweile wird immer deutlicher, dass der oder die Täter aus der rechtsextremen Szene stammen. Moritz Blanke, Jugendbildungsreferent der DGB-Jugend dazu: „Wir sehen in dem Brandanschlag eine Reaktion auf unser verstärketes Engagement gegen Rechtsextremismus in der Region Braunschweig. Dieser Anschlag reiht sich ein in eine aktuelle Serie von Übergriffen der rechten Szene gegen Jugendeinrichtungen und gegen alternativ aussehende Jugendliche ."
So wurde in den letzten zwei Wochen u.a. das Kinderzentrum der SJ-Falken in der Böcklerstraße mit SS-Runen beschmiert und im Prinzenpark vier Jugendliche von drei organisierten Nazis angegriffen, ein Opfer des Überfalls musste mehrere Tage stationär behandelt werden. Mit diesen Angriffen, bei denen schwere Verletzungen bis hin zum Tod in Kauf genommen werden, versucht die rechtsextreme Szene eine Atmosphäre der Angst zu erzeugen und politische Gegner einzuschüchtern.
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